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Die flexible Revolution

Dezember 1, 2019 30 Minute Read

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Anteil flexibler Büroflächen wächst von 0,6% (2019) auf 1,6% (2025)


In 2019 wurden in Zürich, Genf, Basel und Lausanne 37’000 m² Bürofläche angemietet. Damit betrug der Umsatz der flexiblen Büroanbieter hohe 10% des Gesamtflächenumsatzes.
Während in vielen europäischen Wirtschaftszentren oft Anteile flexibler Büros von 1 bis 5% am gesamten Bürobestand gesehen werden, hinken die Schweizer Grossstädte mit 0,6% deutlich hinterher. Rekordhalterin ist Lausanne mit einem Anteil von 0,9%.
Die Anmietungstätigkeit von Betreibern bleibt auch in den kommenden Jahren hoch und dürfte erst längerfristig abflachen. Damit wächst der Anteil flexibler Büroflächen in Zürich, Genf, Basel und Lausanne von heute 0,6% (94'000 m2) auf rund 1,6% (240'000 m²) in 2025.


Sich verändernde Angebots- und Nachfragestrukturen


Flexible Büroflächen, die von Betreibern grossflächig an- und dann kleinteilig weitervermietet werden, beeinflussen das Schweizer Büromarktgefüge. Auf dem direkten Mietmarkt haben sie einen Nachfragerückgang bei den Kleinstflächen sowie eine Verknappung von grossen Büroangeboten zur Folge.
Im Median mietet ein Betreiber 550 m2. Die Tendenz geht jedoch in Richtung grössere Flächenanmietungen von oft 1'000 bis 4'000 m2 sowie zielgruppenspezifische Angebote. Für kleinere Anbieter wird es schwieriger, sich gegen die von Skaleneffekten profitierenden Grossanbieter zu behaupten, weshalb allmählich mit einer Marktkonsolidierung zu rechnen ist.